Die Kaffeehäuser der Familie Querfeld erzählen ihre Geschichten

 

     „Du hast Sorgen, sei es diese oder jene - - - ins Kaffeehaus!
     .... Du hasst und verachtest die Menschen und kannst sie dennoch nicht missen
     - - - Kaffeehaus!
     Man kreditiert dir nichts mehr - - - Kaffeehaus!“

 

Das schrieb im Jahr 1918 Wiens wohl berühmtester Kaffeehausliterat Peter Altenberg. Er trifft damit den Kern, den ein Kaffeehaus ausmacht: hier treffen sich sämtliche Gesellschaftsschichten, Künstler und Intellektuelle, Freunde und Bekannte, man liest Zeitung, diskutiert, macht Geschäfte oder spielt einfach nur Karten.

Wiener Kaffeehauskultur

Kaffee in Wien hat aber eine viel längere Tradition, denn schon seit der Türkenbelagerung im Jahr 1683 gibt es bei uns diese wohlriechende, edlen Genuss versprechende Bohne. Die Familie Querfeld folgt der alten Tradition des Kaffeebrühens und führt eine Reihe bekannter Café-Institutionen: in den Cafés Landtmann, Mozart, Residenz, Museum, Hofburg, dem Landtmann's Tortenshop, in Landtmann's Parkcafé und in Landtmann's Jausen Station erleben die Gäste unverfälschte Wiener Kaffeehausatmosphäre.

 

Café Landtmann
Jausenstation Meierei Schönbrunn
Café Residenz
Café Museum
Café Mozart
Landtmann's Parkcafé

 

Da der ursprüngliche Gründer, Herbert Querfeld, seinen Gästen aber nicht nur einen Augenschmaus bieten wollte, sondern zum Kaffee auch köstliche Wiener Mehlspeisen, engagierte er einen Konditor. So begann alles und man fing an, im alten Kellergewölbe des Landtmann in Handarbeit mit klassischen Zutaten und nach traditionellen Rezepten, Mehlspeisen zu backen.

Diese neue Mehlspeiskultur im Landtmann fand immer größeren Anklang und so erweiterte sich die Produktionsstätte mehrmals, bis schließlich im Herbst 2006 „Landtmann’s feine Patisserie“ in Alt Erlaa eröffnet wurde. Heute bekommt man nicht nur klassischen Wiener Kaffee, sondern auch feinste Torten und Kuchen in allen Kaffeehäusern der Familie Querfeld.

 

Herr Robert und der Bürgermeister

Heutzutage sind diese Häuser nach wie vor Treffpunkt zahlreicher Prominenter, Schauspieler, Künstler und Dichter. Die Kellner, teilweise Jahrzehnte im Betrieb tätig, kennen ihre Kunden persönlich, sind stets diskret und höflich. Im Café Landtmann war etwa Robert Böck, im Dienst nur Herr Robert genannt, 28 Jahre lang tätig. An seinem letzten Arbeitstag im Jahr 2003 erschien zahlreiche Prominenz zu seinem Abschied. Wiens Bürgermeister Michael Häupl servierte Herrn Robert, der ihn so oft bedient hatte, einen „kleinen Braunen“. Dazu überreichte er ihm den „Goldenen Rathausmann“ für den „berühmtesten, diskretesten und zuvorkommendsten Kellner Wiens“.

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Café Residenz

  • Kavalierstrakt 52
  • A-1130 Wien
  • Tel. +43 1 24 100-300
  • Fax +43 1 24 100-319
  • <link residenz@cafe-wien.at - mail>residenz@cafe-wien.at</link>
  • <link http://www.cafe-residenz.at/>www.cafe-residenz.at</link>
  • tägl. 9.00 bis 20.00 geöffnet