Mitarbeiter im Porträt: Laura Bauhofer, Kellnerin

„Mein Herz schlägt für die Gastronomie“

Etwas abseits vom Schloß Schönbrunn, versteckt hinter einer Hecke, führt ein Schotterweg zur Landtmann’s Jausen Station. Es ist kurz vor 8 Uhr am Morgen, aber hier spielt sich schon einiges ab: Der Lieferwagen von Landtmann’s feiner Patisserie steht mit den frischen Waren vor der Tür. Kellnerin Laura nimmt die feinen Backwaren entgegen. Noch einmal wird kontrolliert, ob eine Kerze auf jedem Tisch steht, dann werden sie angezündet. Laura arrangiert die Speisekarten ansprechend auf den Tischen und bringt die aktuellen Tageszeitungen in die gute Stube herein, bevor die Jausen Station ihre Pforten öffnet.

Laura, die eigentlich aus dem bayrischen Bad Tölz kommt, legt gerne Wert auf Ordnung und vor allem darauf, dass alles seine Richtigkeit hat. „Der Gast soll das Gefühl haben, dass alles so ist wie immer. Wir wollen da einfach ein schönes Zuhause schaffen.“ Und so strahlt sie einem schon wie die Sonne entgegen, wenn man in die Jausen Station eintritt.

Laura Bauhofer, Kellnerin in Landtmann's Jausen Station.

Persönlicher Kontakt zu den Gästen

Heuer hat die Jausen Station zum ersten Mal auch in der kalten Jahreszeit geöffnet, wobei der Schanigarten im Winter natürlich geschlossen bleibt. Allerdings hat das für Laura, die bereits drei Jahre Berufserfahrung in Spanien gesammelt hat, einen ungemeinen Vorteil: „Dadurch dass wir jetzt weniger Plätze haben, ist es viel einfacher und entspannter, mehr mit den Gästen und unseren Stammkunden zu sprechen und sie zu fragen wie es ihnen und der Familie geht.“

Guter Kaffee mit gutem Schmäh

Aber nicht nur die Kommunikation mit den Gästen ist für die 24-jährige Kellnerin nicht aus ihrem Alltag wegzudenken, sondern auch das „Schmähtandlern“ mit ihren Kollegen. Quasi guter Kaffee mit gutem Schmäh. „Das ist superlustig, wenn der Thomas und ich Scherze mit den Gästen machen. Vor allem wenn wir merken, wie sie aus sich herauskommen und einfach von Herzen lachen. Aber natürlich braucht man auch ein Gefühl dafür, bei wem man das machen kann und bei wem nicht. Menschen kommen hier mit jeder Stimmung zu uns und es ist mir wichtig, sie dort abzuholen wo sie sind.“

Sport ist ihr Hobby

Fast so aktiv wie ihren beruflichen Alltag gestaltet Laura auch ihre Freizeit. Sport steht bei der ehemaligen Leistungssportlerin an oberster Stelle. „Ich habe mit zwei Jahren begonnen Ski zu fahren und mit zehn Jahren bin ich dann aufs Snowboarden umgestiegen. Dann habe ich noch zwei Jahre Skeleton gemacht, das ist wie Rodeln, nur mit dem Kopf voraus.“

„Ich liebe einfach meinen Job“

Auch Sportlerin wäre eine Karriereoption für die ehemalige Schülerin eines Sport-Elitegymnasiums gewesen. Aber ihr Herz schlug dann doch mehr für die Gastronomie und das tut es auch noch nach fast acht Jahren: „Ich liebe einfach meinen Job! Ich gehe richtig gerne in die Arbeit, ich freue mich jedes Mal darauf. Es ist einfach ein Teil meines Lebens und wenn ich das, was ich mache, nicht lieben würde, dann wäre das Leben für mich nicht lebenswert.“

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