Das Café Mozart

Das Café Mozart

Gastbeitrag von - Vienna Fashion Waltz

Wiener Kaffeehaustradition findet man im Café Mozart ohne Zweifel. Die Lage des Cafés ist einmalig und eigentlich bin ich selbst erstaunt, dass ich nicht schon früher über die Pforten des Cafés getreten bin. Das Café Mozart befindet sich direkt gegenüber von Albertina und Oper und grenzt auch an das Sacher. Ich liebe die Plattform der Albertina und immer wenn ich dran vorbeischlendere besteige ich die Rolltreppe und Blicke von oben auf die Oper und das wunderschöne Café Mozart herunter.

Café mit Geschichte

Das Café Mozart gibt es schon seit 1794 und hat bis zum heutigen Tage auch schon einige unterschiedliche Besitzer genossen. Da gibt es klarerweise viele spannende Geschichten zu erzählen. Vom Literatencafé, bis hin zur Enteignung im Nationalsozialismus. Ganz besonders ist die Geschichte von Graham Greene, der im Café seinen Roman den „Dritten Mann“ schrieb. Ihm zu Ehren gibt es das Dritte Mann Frühstück, welches sehr zu empfehlen ist, sowie
einen Bloody Mary auf der Karte.

Tisch vorbereitet für den Apfelstrudel Backkurs. Mit Fülle, Strudeltuch und Teigroller sowie Bäckermütze und Schürze.

Aber nun zum Frühstück...

..., welches wirklich vorzüglich war und uns mit seiner Traditionalität, dem gewissen Extra und der Produktqualität wirklich überzeugt hat.

Klassisch für das Wiener Kaffeehaus, gibt es österreichischen Kaffee von Meinl. Unzählige Kaffeevarianten von der Melange, über den Franziskaner bis zum Mozart Kaffee, der in einer wunderschönen grünen Porzellantasse serviert wird.

Wir hatten ein Wiener Frühstück mit einem zusätzlichen Schälchen Baked Beans. Ein Kipferlfrühstück, zu dem wir ein Ei im Glas orderten. Das Highlight ist definitiv das Dritte Mann-Frühstück. Unsere Sonderwünsche wie den Schinken abzubestellen und statt Orangensaft einen Marillensaft zu ordern, war übrigens kein Problem.

Das Kipferl, ein Briochekipferl, schmeckte herrlich wie aus Mamas Backstube, aber hier kommt es aus der Pattisserie Landtmann. Uns wurde erzählt, dass Gäste zu ihrem Tisch, oft auch gleich ein Kipferl dazu reservieren

Fragen lohnt sich!

Das besondere beim Dritten Mann Frühstück sind ein Minigugelhupf, ein wahnsinnig leckeres Granola mit Joghurt und Beeren. Käse, Wurst und frische Früchte (Ananas, Trauben, Kiwi). Die Produkte werden lokal bezogen und es wird auf Bioqualität geachtet. Dieses ist mit Euro 15,00 auch das teuerste auf der Karte. Man kann es locker auch zu zweit essen und sich noch eine Eierspeise dazu bestellen. Das Gebäck war auch sehr gut, resche Semmel, Mohnweckerl (I´m in heaven), Kornweckerl, Toastbrot, sowie Brot fehlten nicht im Brotkorb.

Übrigens war das Café Mozart eines der ersten Lokale wo ich ein Mohnweckerl bekommen habe, seit dem weiß ich auch, dass das nicht Standard ist, weil Frau und Herr Österreicher am liebsten zur Semmel und dem Kornspitz greifen. Danach fragen zahlt sich aus!

Die vorbereiteten Zutaten

Ein Apfelstrudel geht immer..

Trotz gefüllten Mägen bestellten wir uns noch einen Apfelstrudel mit Sahne und Vanilleeis, nicht nur das Eis ist dahin geschmolzen…

Fazit: Wer nach einem klassischem Wiener Frühstückslokal sucht ist hier Gold richtig und bekommt im Café Mozart sogar noch mehr. Eine ehrliche Empfehlung unsererseits.

Gastbeitrag von - Vienna Fashion Waltz

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Café Residenz

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