Spaziergang im Schlosspark Schönbrunn

Die Blätter verfärben sich, fallen ab, sammeln sich am Boden. Alte Kindheitserinnerungen werden wach, wenn man laut raschelnd durch die Blätterhaufen marschiert. Wenn die Sonne den kalten Wind abschwächt, dann ist es spätestens Zeit für einen Spaziergang im schönen Park des Schloß Schönbrunn!

Bereits im Jahre 1779 wurde der Schlosspark der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist seither beliebtes Erholungsgebiet für die Wiener Bevölkerung und internationale Gäste. Der Schlosspark wurde 1996 gemeinsam mit dem Schloß Schönbrunn in das Verzeichnis des Welterbes der UNESCO aufgenommen.

Schloss und Parkanlage bilden eine Einheit und sind in vielfältiger Weise aufeinander bezogen: sie entsprechen der barocken Konzeption des fürstlichen Schlosses, nach der sich Architektur und Natur zu durchdringen hatten. Diese Idee hat vortrefflich funktioniert und selten sieht man Natur und Architektur so schön verbunden und verwoben.

(c) Foto: Michael Fenböck

Innehalten, durchatmen und genießen

Der Schlosspark ist sehr weitläufig angelegt und es gibt mehr versteckte Ecken als man denkt. Figuren, Pavillons, Teiche und Brunnen wechseln sich mit geometrisch korrekt angelegten Pfaden ab. Diese Wege bringen einen schnurstracks zu den Hauptattraktionen, nur wer möchte das an so einem schönen Herbsttag?

Es ist an der Zeit inne zu halten, einen Gang zurück zu schalten und der Seele ihren Frieden zu gönnen. Einmal nicht hetzen, sondern genießen. Einmal nicht Musik hören, sondern den Vögeln beim Singen zuhören. Einmal nicht aufs Handy schauen, sondern die Eichhörnchen beim Balgen und Betteln beobachten. Sogar der Fuchs lässt sich nicht von der Gruppe fotografierender Menschen davon abhalten, seinen frisch gefangenen Vogel genüsslich zu verspeisen.

Auf alten Pfaden wandeln

(c) Foto: Michael Fenböck

Die Aufmerksamkeit lohnt sich, denn im Park gibt es einiges zu entdecken! Die alten Lustpfade sind verfallen und verwachsen und erstrahlen somit in reizvollem Charme – fast schon ein wenig romantisch, so wie die Wege von Efeu und Blumen überwachsen und in buntes Laub eingebettet sind. Auf diesen Wegen erfreuen sich die Wildtiere glücklicher Urstände: sie springen umher, suchen sich etwas zu fressen, beäugen die vorbeikommenden Wanderer, ob diese nicht etwas Leckeres in den Händen halten, oder spielen vergnügt im Gebüsch.

Auf den kleinen verschlungen Pfaden erlebt man so manche ereignisreiche, interessante und lustige Momente, wenn sich zum Beispiel zwei Spatzen streiten, der besagte Fuchs sich aus der Nähe begutachten lässt oder die Eichhörnchen die Beine bis zur aufgehaltenen Hand hinaufklettern. Einsame Statuen und Steinbänke laden außerdem zum Verweilen ein und man kann die schöne Aussicht über Wien beziehungsweise den Schlosspark genießen.

Aufwärmen und Auftanken

Frische Luft und Bewegung machen natürlich hungrig und durstig. Was gibt es an kühlen Tagen also Besseres, als eine heiße Tasse Kaffee und dazu ein Stück feinster Torte? Der krönende Abschluss sozusagen, darf auf keinem Spaziergang fehlen!

Landtmann's Jausen Station befindet sich inmitten der schönen Parkanlage, nahe dem Meidlinger Tor, und stellt daher eine willkommene Gelegenheit zur Einkehr dar: egal ob am Anfang oder am Ende eines Spazierganges – Speisen und Getränke wärmen Körper und Geist. Die neuen warmen Mehlspeisen werden alle frisch zubereitet und schmecken zudem so wie zu Omas Zeiten. Sehr gute Gründe für einen Besuch, finden Sie nicht?!

Als besonderes Schmankerl dürfen wir übrigens unseren hausgemachten Kaiserschmarrn empfehlen: mit oder ohne Rosinen, serviert mit traditionellem Zwetschkenröster und Apfelmus wird ihm gerne nachgesagt, der Beste Kaiserschmarrn Wiens zu sein.

(c) Foto: Michael Fenböck

Tipp: Die Jausen-Station hat bis Ende Oktober jeden Tag geöffnet und ab November bis zum Frühling jedes Wochenende! Für Feiern, Feste und sonstige private Veranstaltungen öffnen wir auch gerne unter der Woche für Sie!

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine schöne Zeit im Schlosspark!

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