Das Wiener Kaffeehaus heute

Cafe Landtmann um 1800
Cafe Landtmann heute

Als im November 1918 dieses Riesenreich zerfiel, blieb als eines der wenigen bleibenden Errungenschaften das Kaffeehaus, das in all den neu gegründeten Staaten munter fortlebte. Auch im zum Kleinstaat geschrumpften Österreich blühte das Kaffeehaus auf. So gab es z.B. 1938 1.238 Kaffeehaus-Konzessionen in Wien.

Nach dem 2. Weltkrieg wandelte sich die Kaffeehauskultur rasant. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts bekam das Wiener Kaffeehaus einen kleinen Bruder: das Espresso. Hier wurde meist mit einer neuartigen, aus Italien importierten Espressomaschine Kaffee gemacht, während in den traditionellen Kaffeehäusern, der Kaffee nach wie vor gekocht wurde. Da der „Espresso“, äußerst wohlschmeckend und außerdem viel schneller und perfekter zuzubereiten war, traten die Espressomaschinen einen Siegeszug in den Wiener Kaffeehäusern an. Wobei dies keinen Einfluss auf die Rezepturen der mannigfaltigen Wiener Kaffeespezialitäten hatte: Ein großer Mokka blieb ein großer Mokka und ein Einspänner ein Einspänner.

Café Residenz

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